in

199 1/4 Es wird wieder an der Bar gecampt.

Hallo liebe Leserinnen und Leser zur 199 1/4 Ausgabe!

Ja in letzter Zeit hat es sich ordentlich hingezogen, keine Sorge die Unterbrechung der normalen Zählung hat seinen Grund.

Dies hat mit der kommenden Sendung von INSIDE POLITICS und dem 200. Blog zu tun.

Am Samstag wird nämlich wieder gedreht, diesmal am Grazer Barcamp und mein Blog wird dort nicht nur als Session anlässlich des 200. Blog Beitrags, sondern auch als Förderer (Sponsor) von Gesprächskultur und Wissensaustausch auftreten.

Ich möchte euch alle dazu einladen diesen Blog mit mir gemeinsam zu schreiben, denn er wird live am Barcamp verfasst.

Diesmal geht es um die kommenden Landtagswahlen und meine Gäste (das wird sich noch herausstellen wer da kommt), sind Vertreter der steirischen Landespolitik, oder solche die welche werden wollen. Es sind alle Parteien eingeladen die Kandidaturen angekündigt haben zu kommen.

Wir testen diesmal ein bewährtes Konzept aus früheren Tagen mit neuen Ton aus. Die Idee ist es abhängig von der Anzahl der Gesprächsteilnehmer 12-15 Minuten unmoderiert eine Diskussion zu führen, die Redezeit der Akteure ist begrenzt. Danach wird die Session mit Fragen von mir, dem Publikum vor Ort oder via Mail und Facebook fortgeführt.

Aufgrund organisatorischer Gründe haben wir zwei Slots zur Auswahl bekommen, am kommenden Samstag um 11, oder um 14 Uhr.
Ich gebe noch bescheid, da dies mit den Gästen koordiniert werden muss.

Was ist das Barcamp? 

 Bild 1: Sessionplan der einzelnen Camps.

Ein Barcamp ist ein Format einer Unkonferenz, also eines at hok vorgetragenen Themas über das Leute einfach sprechen und sich austauschen wollen.
In der Regel trifft man sich um 9 Uhr zur Besprechung des Terminplanes, das dauert ca. eine Stunde mit Vorstellungsrunde dann gehts richtig los.

Leitmotto des Barcamps ist:
„Ihr teilt euer wertvollstes Gut, was mehr wird wenn man es teilt, euer Wissen!“

Manche Beiträge sind Diskussionen, wieder andere Vorträge mit anschließenden Gespräch, wieder andere beginnen mit einem Wort das in den Raum gestellt wird, dann gibt es Workshops und eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten zu Interagieren.

Bild 2: Moderatoren erklären noch den Modus und erfahrene Camper stellen sich schon neben die Wand um garantiert ihren Zeitslot zu kriegen.

Es gibt unterschiedliche Camps (insgesamt 6) die sich z.B. mit Design (vom Web-Design bis zum selberschneiden von Mode, Formgebung was auch), Politik, Anwendererfahrungen (User Experience), Start Ups (Unternehmensgründung), Wissen und Appdev beschäftigen. Jedes dieser Camps findet in einem eigenen Seminarraum statt.

Dies ist aber nichts anderes als ein Rahmen der Leuten sagt, in welchen Raum sie über was für ein Thema reden wollen, durch das Fehlen des leider nicht mehr stattfindenden Physio-Camps, kann man aber weiterhin über Sportgeräte oder Anwenderprogramme im User Experience Camp reden.

 Bild 3:  Treffen der Generationen, beim Barcamp sind alle Geschlechter und Altersklassen vertreten.

 
Mein erster Vortrag vor zwei Jahren hat über die Mode des Mannes gehandelt, mit abschließender Krawattenbinde Session hatten wir unseren Spaß.

Der Rahmen in dem das Camp stattfindet ist also da, die Leinwand ebenfalls, was draufgemalt wird, entscheidest Du, oder die Crowd (Gruppe) und man kann ohneweiteres den Rahmen über einen Schuhkarton stülpen und eine Figur reinstellen, oder was auch immer damit machen.

Das Barcamp ist da um Wissen auszutauschen und über seine eigenen Grenzen hinaus zu gehen.

Video 1: Jakob Fahrner TU-Student und junger Grüner, diskutiert das Thema Videoüberwachung an. 

Um zu zeigen wie so etwas im Detail aussieht, findet ihr hier einen Hotshot Mitschnitt vom Beitrag Videoüberwachung (dieser wurde von mir Videoüberwacht 🙂 ) im Politcamp, den letztes Jahr Jakob Fahrner einleitete, dieser ist mittlerweile bei den Jungen Grünen im steirischen Landesvorstand. 

Bild 4: Twitterwall am Barcamp

Das Camp an sich ist völlig interaktiv, Projektoren sind in jedem Vortragsraum vorhanden, Wlan ist frei verfügbar und wenn nicht wieder zwei Ingressfraktionen gegenseitig die Portale bei der FH Joanneum sich streitig machen, ist es auch friedlich. Für Erheiterung und Informationsfluss sorgt auch die Twitterwall im Sozialraum, die von Teilnehmern aus den einzelnen Camps heraus gefüttert wird.

Bild 5: Gemütliches Zusammensetzen nach dem Ende des zweiten Camptages.

Bleibt mir mal wieder viel Spaß zu wünschen und entsprechend vorzubereiten in diesem Sinne, Prost.

euer Sivic

Written by Sivic

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

259, Wirtschaft trifft Forschung – Von der Austromir zum Startup (Teil 1)

199 1/2, Arlbergtunnel gesperrt, Vorarlberg erklärt Unabhängigkeit. Politiker pochen auf Anonymisierungsgebot!