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198, Nicht das was ihr denkt…

Willkommen zur 198. Ausgabe

Ich weiß viele wollen jetzt einen Bericht die Bauanleitung wie man Politiker wird, oder besser nicht wird. Aber ich vertröste euch einmal auf die nächste Ausgabe.
Der Grund dafür liegt nicht zuletzt darin dass ich das einmal zusammenschreiben muss.

Und wie heißt’s so schön: „Blogger bleib bei deinen Leisten“.

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Und sie rollen munter weiter…

So machen wir uns mal wieder ans Werk, HC Strache (FPÖ Chef) präsentierte Anfang dieser Woche auf seinen Facebookprofil diese und andere Aufnahmen vom Linzer Bahnhof.

 
Bild 1: Fast schon ein alltäglicher Blick auf der Weststrecke. 
(Quelle: Info Direkt / laut HC Strache ungenannte Personen)

Dort waren Bradley Schützenpanzer zu sehen. Was man nicht sah, sind die Landes-Markierungen, welche mit Schildern verdeckt waren.
Wie auch schon im November in Graz (ich berichtete), wurde auch diesmal militärisches Material amerikanischer Herstellung in den „Osten/Westen“ transportiert.

Info Direkt fragt mittlerweile, ob wir noch neutral sind und HC Strache kündigte parlamentarische Nachforschungen an.

Sivics.Blog weiß aber mehr, uns wurde anonym der folgende Bildausschnitt zugespielt. Die US Armee bestellt anscheinend bis zum 31.Mai Leistungen auf österreichischen Strecken, also bei der ÖBB. Von Wernstein bis Nickelsdorf (jeweils Staatsgrenze), darf nun Material in beide Richtungen verschoben werden.

Bild 2: Bis Ende Mai wird dies Alltag auf der Weststrecke sein.
   

Was bei uns ein Staatsgeheimnis ist, wird im Baltkum offen angesprochen, Euronews spricht von gegenseitigen Drohgebärden und militärischen Machtspielen. Der Sender geht sogar soweit, dass er einen Beitrag über die Truppenparade in Narva (Estland) mit dem Titel NATO versus Russland bezeichnet.

Video 1: NATO versus Russland, der Aufmarsch

Der Aufmarsch in Lettland entgeht auch kaum jemanden mehr. Immerhin sind dort erst vor kurzem ca. 750 Fahrzeuge (Panzer, Schützenpanzer und anderes Gerät) entladen worden.
Diese Aktion war Teil einer „Übung“ und galt auch als Test für den Artikel 5 (den Bündnisfall). Wenn man bedenkt dass bei einem schnellen Vorrücken russischer Kräfte innerhalb weniger Tage (1/2-max. 4 Tage) Estland/Lettland und Litauen überrollt werden könnten, ist es aus NATO Sicht verständlich warum man dies übt. Dies hat man in Westdeutschland (REFORGER) in der Zeit des Kalten Krieges auch getan. So ist es natürlich von NATO Seite her von entscheidenden Interesse dort schweres Gerät sehr schnell zum Einsatz zu bringen um eine Verteidigungslinie zu errichten.

  Video 2: Entladung amerikanischer Panzer in Riga.

Spielt man das Spiel in die andere Richtung, ist die NATO von Narva aus in 2-3 Stunden mit schnellen Gerät im nur 150km entfernten St. Petersburg. 

Also was ist für wen die größere Bedrohung?

Diese Frage werden wir uns alle wohl noch länger stellen, bis dahin viel Vergnügen und Betroffenheit mit den täglichen Berichten, aus und um die Ukraine…

Written by Sivic

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