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FFG(X) – New Ships for the Navy

100329-N-1481K-298 KEY WEST, Fla. (March 29, 2010) The Navy's newest littoral combat ship, USS Independence (LCS 2), arrives at Naval Air Station Key West's Mole Pier. Independence is on the way to Norfolk, Va., for commencement of initial testing and evaluation of the aluminum vessel before sailing to its homeport in San Diego. Independence is a fast, agile, mission-focused ship specifically designed to defeat "anti-access" threats in shallow, coastal water regions, including surface craft, diesel submarines and mines. (U.S. Navy photo by Naval Air Crewman 2nd Class Nicholas Kontodiakos/Released)

Die US-Marine hat am 16. Februar die „Shortlist“ der Ausschreibung für ihr neues Fregattenprojekt (FFG(X))  präsentiert, damit macht die Trump Administration ihre Ankündigung wahr die Navy aufzurüsten.

Seit dem Wettrüsten des Kalten Krieges, gab es nicht mehr so viele Schiffsegnungen wie in den letzten Jahren. Allein 2017 stellten China, Japan, Großbritannien, den USA, China vier Flugzeug- und Helikopterträger in den Dienst oder ließen die Schiffe zu Wasser.

NEUE FREGATTEN FÜR DIE US-NAVY

Nun geht es um die Arbeitspferde einer Flotte (Workhorses), Fregatten die in der amerikanischen Flotte Geleitschutzoperationen decken sollen und die sogenannten Littoral Combat Ships (LCS = Fregatten für küstennahe Gefechte) ergänzen sollen.
Die Ausschreibung hat einen Wert von 950 Millionen Dollar pro Schiff, 20 Einheiten sollen gebaut werden, somit investiert die US-Marine knapp 20 Milliarden Dollar in ihre neuen Geleitschutz.


Video: Defense Web TV präsentiert die fünf Finalisten für die FFG(X) Abschreibung.

Auf der Mitte Februar veröffentlichten Auswahlliste finden sich neben einheimischen Firmen wie Lockheed MartinHuntington Ingalls Industries und General Dynamics welche den Entwurf der spanischen Navantia Werft zur Álvaro de Bazán-Klasse eingereicht haben, der auch bei der australischen Marine als Hobart Klasse fährt, nehmen ebenfalls die amerikanische Tochtergesellschaft der australischen Austal USA als auch die triestinische Fincantieri Schiffswerft, die mit dem französisch-italienischen FREMM Mehrzweck-Design am Wettbewerb teil.

Wer am Ende das Rennen für die neue Fregatte der Navy macht bleibt offen, üblicherweise geht es hier neben Kosten auch um Arbeitsplätze in den Regionen/Bundesstaaten, somit wird politische Lobbyingarbeit einmal mehr in Washington darüber entscheiden welche Schiffs-Klasse unter amerikanischer Flagge zukünftig US-Außenpolitik vor fremden Küsten betreiben darf.

Update: 23.10.2020

Am 30. April 2020 verkündete die US-Regierung, dass man der Fincantieri-Werft einen Auftrag über 794 Millionen US-Dollar erteilt, um das Typschiff der Anfang Oktober benannten Constellation-Klasse zu bauen. Die USS Constellation wird in der  Fincantieri Marinette Marine-Werft in Marinette (Wisconsin) gebaut. Am selben Standort, werden auch die Vorgänger-Schiffe der Freedom-Klasse gebaut.

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Written by Sivic

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