in

175, Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ärgern Sie weiterhin die Nachbarn…

Hallo zum 175. Blogeintrag.

Heute in aller Kürze, ein paar Dinge auf die ich beinahe vergessen hätte.

Als ich vor eineinhalb Wochen meine Termine in Wien wahrnahm, verabschiedete man mich nach einem Gespräch mit den im Titel stehenden Satz: „Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ärgern Sie weiterhin die Nachbarn.“

Für mich als Blogger und politischer Aktivist ist das ein Ritterschlag, denn mit diesem Satz wird auch gewürdigt, was ich tue 😉.

Bevor ich also zu den lustigen Dingen von Weihnachten komme, möchte ich noch auf die aktuelle Entwicklung in Triest verweisen. Die ist nämlich wie der slowenische Name der Stadt (Trst) schon vermuten lässt, ziemlich trist.

Der italienische Senat hat der Regierung nämlich beigepflichtet und somit Plänen der Regionalregierung von Friaul-Julisch-Venetien und der Stadtverwaltung von Triest zugestimmt, welche die Schleifung und Umwidmung des alten Hafens (Nordhafens) vorsehen und bläst damit nicht nur eine Immobilienblase auf, sondern bricht mit diesem Schritt gleichzeitig internationale Verträge. Denn auch wenn der alte Hafen, für neue Containerschiffe zu seicht (ca. 9m) ist und ursprünglich für Stückgut ausgelegt war, soll hier ohne Zustimmung der UNO eine exterritoriale Zone aufgelöst werden.

Das hat dazu geführt, das am Montag das Movimento Trieste Libera (Triestinische Freiheitsbewegung) ein Abkommen mit anderen Gruppen unterschrieben hat, um gemeinsam gegen diesen Bruch des Friedensvertrages von Paris vorzugehen.

—————————————————————————————————————————–

So, ich will aber mal weg von meinem Beruf und gebe euch noch zwei Weihnachtszuckerl.

Video: Jimmy Fallon ist schockiert, als er vom Perchtenlauf hört.

Christoph Waltz erklärte letzte Woche bei Jimmy Fallon die Bedeutung katholischer und christlicher Bräuche in Österreich und was Krampus ist. Trocken und durchaus pragmatisch zeigte er auf, das gegen Perchtenläufe, amerikanische Feste wie Halloween ziemlich armselig wirken.

Bild 1: Das beantworten und empfangen von Neujahrswünschen kostet dem Staat zu viel Geld. Antrag von Julius Raab.

Letzten Freitag machte Matthias Strolz eine Nachtschicht im Parlament und stellte diesen Antrag von Julius Raab auf seine Facebookseite, dieser wollte vor 61 Jahren bereits dem Neujahrswunsch-Unfug im Beamtenapparat mit einem Verbotsantrag Einhalt gebieten.

Bild 2: 61 Jahre später, wissen wir warum!

Viribus Unitis und Frohe Weihnachten.

Euer Sivic!

Written by Sivic

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

259, Wirtschaft trifft Forschung – Von der Austromir zum Startup (Teil 1)

176, 31C3 Der Congress der Chaoten