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173, Wer hat euch ins Hirn…, eh schon wissen!

Ja, das ist die Nr. 173, ob euch das gefallen wird, was ich da schreibe, lasse ich offen. In diesem Sinne herzlich Willkommen und gutes Lesen!

Bevor ich zur Sache komme, möchte ich etwas ausholen, weil die Sache ja doch ein bisserl weitreichender ist.
Es ist ja schon unglaublich das hinter dem Sony Hack, jetzt Nordkorea  stecken soll und nebenbei wurde ja nun auch die Leitzentrale der AKW’s Süd Korea mittels Hack attackiert.

Und wer soll es gewesen sein, richtig Nordkorea. Ja eh, wie war das nochmal mit der Anthrax-Hysterie kurz nach dem 11.September in den USA?

Da stand auch die Al-Quaida hinter jedem Brief mit weißem Pulver. Für die jüngeren unter euch, sei hier der Wikipedia-Artikel empfohlen, der das Thema und die Hintergründe kritisch hinterfragt.

So, bin gespannt, was in 5-8 Jahren ist, wenn die Schuldigen hinter der Sache gefunden wurden. Zurück zum Sony Hack, lustig ist ja diesbezüglich was anderes, einer der Gründe für den Hackerangriff soll ja der Film „The Interview“ sein, was übrigens toll an der Sache ist, laut einigen Inet-Seiten und geleakten Emails, hatten US-Regierungsstellen angeblich das Drehbuch im Vorfeld gelesen und abgesegnet.

Ich will mal kurz rekapitulieren, Barack Husain Obama geht grad in die vollen und spricht ernsthaft von einem „Angriff auf die Meinungsfreiheit“ und einer Zensur fremder Mächte in den USA, für einen Film den seine Administration bestellt hat. Ernsthaft, geht’s noch?

Viel abstruser ist ja dabei noch die Geschichte, dass die USA mit Süd-Korea, Japan, Kanada und Großbritannien eine entsprechende Antwort aushackt (welch tolles Wortspiel!).

Bild 1: Kim Jong Un steuert einen Raketenabschusscomputer

Ich glaub Nordkorea braucht sich da keine Sorgen machen, bei dem was Sie laut der eigenen Propaganda an technischer Ausrüstung haben, müssen die High-Tech-Hacker aus Amerika erst einmal downgraden und in einen Fortran und C Basiskurs gehen um mit einem 3/86er in das System reinzukommen, vielleicht brauchen Sie auch ein 56k Modem, sonst sind sie so schnell wieder durch Nord-Koreas Kupferleitungen durch, dass Sie in China die Whirlpool-Steuerung der Parteigenossen lahmlegen.

Gut ganz so lustig funktioniert hacken nicht, aber lassen wir das, mir fällt sonst nur Blödsinn ein.
Dem Film kann es aber Recht sein, trotz gegenseitiger Drohungen mit Atomwaffen (Hallo, wohnt da jemand im Hirnstüberl?) und Filmzensur, wird dieser nun mit Solidaritätskundgebungen, Treue Bekenntnissen auf die Demokratie und Meinungsfreiheit und dem ganzen fadenscheinigen Schmafu beweihräuchert. Sollte es „THE INTERVIEW“ noch in die Kinos schaffen, macht der sicher anständig Kohle und wird vielleicht noch Oscar-Favorit.

I like that Show, realy… 

Rechter Weihnachtskalender powered by Antifa:

Apropos Blödsinn, ich weiß jetzt bin ich der Ur-Rechte Naziversteher, aber den diskriminierenden „Don’t Like it Button“ hätte ich jetzt gebraucht. Denn in Ordnung ist die Weinachtskalenderaktion der Kollegen von „Recherche-Wien.org“ definitiv nicht. Und da bin ich sicher nicht der Einzige der dass so findet.

Die Anti-faschistische Seite (eigentlich mache ich ja jetzt Werbung für Sie), hat ganz lustige Ideen ihre politischen Widersacher bloß zu stellen.

In diesem Fall findet man pro Tag hinter jedem Türl einen Faschisten der in der Regel auch Mitglied der Identitären (Identitäre Bewegung) ist, oder besser gesagt, sein soll. Der datenschutzrechtlich fragwürdige Striptease ging am Anfang angeblich soweit dass laut meinen Quellen, sogar die richtigen Wohnadressen angegeben wurden. Danach kam man aber anscheinend darauf dass dies doch keine so gute Idee ist und beließ es bei der Bekanntgabe der Straße, oder auch nur bei dem Bezirk in dem die aufgedeckten Personen wohnen.

 Bild 2: Der rechte Recken Weihnachtskalender!

Die, oder vielleicht auch nur der Urheber dieser Seite, versuchen damit eine öffentliche Bloßstellung der politischen Gegner zu erreichen. Die „Opfer“ sind vorwiegend Personen die nicht unbedingt in der ersten Reihe der FPÖ, ihrer Vorfeldorganisationen, oder anderer als rechts erachteten Gruppen stehen, sondern vorwiegend (Ausnahmen bestätigen die Regel) Frauen und Männer die in ihrer Jugend (also jetzt) politisch in der zweiten/ dritten Wahrnehmungsebene aktiv sind.

Zudem wurde da auch noch schlampig recherchiert, respektive bewusst die Unwahrheit gesagt, z.B. wird ein Corpsstudent der demnach bei einem Corps Mitglied ist, als Burschenschafter bezeichnet, ich will da aber zumindestens vorausschicken dass so ein Fehler auch unabsichtlich passiert ist.

Schlimm daran ist die frappierende Ähnlichkeit der Methodik zu den Vorgangsweisen von Organisationen, deren Taten man ja eigentlich ablehnt und verurteilt.
Die selbsternannten Antifaschisten wenden dabei Mittel an, welche SA, SS, Gestapo und andere nationalsozialistische Organisationen bereits gegen Juden und andere verfolgte Ethnien effektiv einsetzten.

Bild 3: Kauft nicht bei Juden

Im Mittelalter wurden Menschen an den Pranger gestellt und mit faulen Gemüße oder Obst beworfen, wenn diese eine schändliche Tat verbrochen hatten.
Heute ist es der medialer Pranger, in Form von Zeitungen, Radio, Fernsehen und natürlich dem Internet mit allen seinen Variationen der digitalen Weiterverbreitung von Informationen, der die Leute bloßstellen und gegebenenfalls läutern soll. Wobei letzteres ist manchmal gar nicht mehr gewollt, denn einmal ein Nazi, immer ein Nazi; heißt die Devise.

Das digitale Mobbing, oder besser gesagt das Brandmarken Andersdenkender hat hier definitiv ein Niveau ungeahnten Ausmaßes erreicht, was nicht im Sinne der Erfinder war, das Problem ist hier jedoch der menschliche Hang zu Neid und das Bedürfnis andere bloßstellen zu müssen.
Da wird Hass geschürt der am Ende auch über bleibt, das kann jedoch keine Lösung sein, insbesondere mit Weihnachten hat so eine Aktion überhaupt nicht zu tun.

Aber dass die christliche Nächstenliebe etwas anderes ist, als sie von manchen Menschen praktiziert wird, ist sowieso bekannt.

Es heißt zwar „Kenne deinen Feind“, aber es heißt auch „Rede mit Jedem“, die Veröffentlichung von angeblichen BVT Akten, die unerlaubte Weitergabe von Fotos und das verbreiten von Hetze ist in vielen Bereichen strafbar und diese ist vor allem im Bereich des Personenschutzes sinnvoll.

Was mir besonders bei der Antifa und den Linken auffällt dass diese sich immer mehr und mehr in einen Klassenkampf hinein manövrieren. Und dabei nutzen sie eben immer mehr und mehr Mittel der Verachtung gegenüber ihren Gegnern, Franz Grillparzer warnte vor 150 Jahren mit den Worten „Von der Humanität durch Nationalität zur Bestialität“, vor jeglicher Art der Ausgrenzung und des Nationalismus, auch wenn dieser wieder einmal mehr das Gesicht gewechselt hat und in einer aufgewärmten, doch neu verpackten Form des Kommunismus mit stark faschistischen Elementen wieder kommt.

Das Ziel ist es nun wohl auf Basis eines Toleranzkataloges eine Gleichschaltung der Gesellschaft zu erreichen. Dafür nimmt man sich Feinbildern wie der Diskriminierung und dem Fremdenhass an. Dass ist nicht das Problem, das Problem liegt in der Umsetzung des Strache Spruchs „Keine Toleranz, den Intoleranten“. Die in der zweiten Reihe tätigen Akteure und den Grünen und anderen Linken Parteien und Gruppierungen nahestehenden Anti-Faschisten nehmen diesen Satz jedoch wortwörtlich, sie lehren nicht nur ihre Ideologie, sie statuieren in einer sowieso schon links geprägten Gesellschaft nun eine intolerante Politik. 

Video 1: Maschek erklärt überspitzt grüne Gesellschaftspolitik.

Das Problem zeigt sich in einem Bumerangeffekt, die von Politikern der linken Reichshälfte und ihren Schackeln gerne angesprochenen Themenpunkte zur Bekämpfung von Diskriminierung und dem Widerstand gegen totalitäres Gedankengut, werden ihrerseits totalitär bekämpft und als Feindbilder deklariert. Toleranz und Gefühlsbeleidigung werden gerne vermischt, herauskommt ein böser Cocktail der zu Etablierung einer Gesellschaft führt, die in vielen Bereich erst wieder diskriminiert und die Freiheit und die Gleichheit stellt, wobei es sich hierbei auch nur eine politisch simulierte Gleichheit handelt.

Kulturell gewachsene Institutionen wie Studentenverbindungen, sollen gleich verboten werden, man verzichtet auf Übergangslösungen, die Umstellung der Sprache auf ein Gendergerechtes Wortgut kann nicht schnell genug geschehen und die Rechte gehört sowieso aktiv bekämpft.

Und dies geschieht mit einer restriktiven Verbotspolitik und Regulierungswahn, der zwar einerseits von Links wieder bekämpft, andererseits in anderen Bereichen umso mehr gefordert wird, da gibt es dann Organisationen wie Peta die übrigens gute Arbeit leisten, weil ihre Aktivisten sehr aktiv Aufklärungsarbeit leisten, jedoch gibt es dann wieder lustige Menschen die mit Farbkübeln, oder Scheren gegen Pelzträger vorgehen und das ist dann wiederum nicht mehr in Ordnung.

Das dann Gruppen wie Pegida plötzlich 15.000 und mehr Leute an ihren Protesttagen auf den Plan ruft, braucht hier niemanden wundern. Dass sich die Politik nur mit einem Verbot gegen deren Kritik zur Wehr setzen weiß, ist ein systemimmanentes Problem, mit dem Schluckauf hat so schnell keiner gerechnet. Ich dachte wir wären nach zwei Weltkriegen klüger, als dass wir uns jetzt noch zu einer  Kulturrevolution nach chinesischen Vorbild hinreißen lassen, aber bitte, schon Metternich sagte, „Gegen Demokraten helfen nur Soldaten!“.

Eines muss ich der Linken jedoch gut halten, von Umerziehungs- oder gar Vernichtungslagern, in die politische Gegner gebracht werden sollen, habe ich bislang noch nichts gehört. Die Umschulung gesellschaftsfeindlicher Elemente lauft aber wie bereits zu Zeiten des Nationalsozialismus über die Medien- und Mundpropaganda, gut verpackt in wissenschaftlichen Dosen die uns von Experten präsentiert werden.

Es beweist sich wieder einmal der Satz, die Liberalen von Heute, sind die Konservativen von Morgen, damit hat sich das etablierte teils radikale linke Gesellschaftsbild schleichend im Toleranzmäntelchen die Krone des Meinungsdiktates aufgesetzt, weit hamas bracht.

Moment, ich weiß, jetzt glaubt jeder, ich hab die Globoli von Dr. Proebstl genommen, aber nein, den gebe ich mir nur einmal pro Woche.

Für diesen Artikel bekomme ich wohl nun auch noch ein Kasterl im Kalender, ihr könnt dann das nachfolgende Foto dafür verwenden.

Bild 4: Gefährliche Presse, noch ist das Verhüterli am Lauf, noch…

Ich möchte mein ruhiges Gemüt nicht über strapazieren, bis demnächst wenn ich „INSIDE POLITICS“ reloade.

Euer Sivic

Written by Sivic

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