in

Nochmal was zu den Medien.

Egal wie ihr das seht aber die Frau hat Eier. Abbey Martin Journalistin von Russia Today, dem Sender der meiner Meinung nach normalerweise ein Beweis dafür ist das Amerikaner und Briten für Geld (Larry King ist wohl eine Ausnahme) alles machen, wenn man ihnen genug bietet, hat einen Tabubruch begangen, ob die Dame Morgen noch ihren Job hat, sei einmal dahingestellt, sie hat aber gesagt was Sache ist, auch wenn sich andere da schon längst auf eine Seite geschlagen haben.

Nr. 1, die meisten die glauben sie kennen sich in der Gegend aus, die irren sich.
Nr. 2, das Schablonen- und Klischeespiel mit dem gerade aufgefahren wird um die Situation zu erklären, reicht nicht einmal ansatzweise aus um diese Lage in den Griff zu kriegen.
Nr. 3, keiner weiß was gerade in der Ukraine wirklich los ist, die Propagandameldungen der jeweiligen Seite haben jegliche Form neutraler Berichterstattung verlassen.
Nr. 4, Russlands Spiel ist egal ob man das nun billigt oder nicht, ein äußerst gefährlicher Ritt auf der Kanonenkugel, der aber eiskalt aus-kalkuliert wurde.

Doch noch einmal kurz zur Berichterstattung, ob es nun dieses Interview mit einem ukrainischen Polizisten, oder dieser Beitrag eines Schweizer Teams ist (sicheren Modus bitte ausschalten), die Lage ist nicht mehr einsehbar, vor allem nicht weil die meisten von uns wohl kaum russisch, oder ukrainisch sprechen, oder weil man sich dann vor allem in Europa doch nicht so solidanosch zeigt, weil der Konflikt ja eh soweit entfernt ist.

Soweit entfernt ist er aber dann doch nicht, die Ukraine befindet sich keine 500km von Wien entfernt und ja, vier Nachbarstaaten der Ukraine sind EU-Mitglieder, wovon gleichzeitig auch zwei Nachbarn von Österreich sind.

Und wenn ich an die Situation in Triest erinnern darf, die Krim ist nicht soweit entfernt wie man denkt, ob Tirol 1809, oder Afghanistan 1980, Krisen und Kriege gibt es überall auf der Welt.

Written by Sivic

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

259, Wirtschaft trifft Forschung – Von der Austromir zum Startup (Teil 1)

Es fangt wieder an: „Bitte gib uns deine Stimme!“