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Inside Politics Ep. 9 „Die REKOS“

So, nun ist es wieder soweit, meine verehrten Damen und Herren, wir haben keine Mühen gescheut um diesmal kurz vor der EU-Wahl einen besonderen Spitzenkandidaten nämlich Mag. Ewald Stadler von den Reformkonservativen in die Sendung zu bringen.

An dieser Stelle bedanke ich mich auch beim Vorsitz der Hochschülerschaft der TU-Graz, für die zur Verfügungsstellung eines Besprechungsraumes um dieses Interview stattfinden zu lassen.

Video: INSIDE POLITICS, Ep 9. Mag. Ewald Stadler (REKOS)

„Wir haben einen Wahlkampf zusammengebracht, der ein kleines Wunder darstellt.“

Stadler sprach mit mir knapp 40 Minuten über die unterschiedlichsten Themen, insbesondere sein eigener politischer Werdegang, die Positionierung der REKOS, österreichische Innen und europäische Außenpolitik, wie auch die Lenkung der Medien standen im Fokus unseres Gespräch.
Dabei kam auch sein Detailverständnis für die vielen Dinge welches in einem Wahlkampf und bei politischen Prozessen wesentlich ist, deutlich zur Geltung.
Ich sah hier einen Profi der seit fast 30 Jahren in politischen Ämtern tätig war und ist, der viele Glanzstunden wie auch viele schwere Zeiten erlebt hatte und trotz der schwierigen Ausgangsbedingungen einen optimistischen und zuversichtlichen Eindruck machte.
Auffallend ist der Fokus auf den Internetwahlkampf und der auf Stadler als Spitzenkandidat zu geschneiderte Wahlkampf der die REKOS letztlich auch zu seiner Liste nach seiner Fasson macht. 
Er erwähnte auch sowohl im Interview als auch kurz danach, den freiwilligen und mit viel Idealismus geführten Einsatz seiner Mitarbeiter und die Möglichkeit heute mit wenig Geld, schon viel erreichen zu können, denn die Leute wollen sich übers Internet selbst informieren und nicht mehr mit Kugelschreibern, Bonbons, oder sonstigen Werbegeschenken zugemüllt werden.
Ob die Reformkonservativen ein ähnliches Schicksal wie die Christlich Soziale Allianz vor 15 Jahren mit den damaligen Spitzenkandidaten Karl Habsburg ereilen wird, oder sie die 5,5% + erreichen werden, um das Mandat zu verteidigen wird sicherlich auf mehrere Faktoren ankommen und liegt wohl auch in Gottes Hand.
Denn nicht nur die 18% von Hans Peter Martin liegen im Topf, Protestwähler, Konservative und eventuell auch Erstwähler und potentielle Nichtwähler gilt es zu überzeugen. Wer von den vier Alternativen zu den im Parlament vertretenen Parteien ins Europa-Parlament hineinkommt oder nicht, werden wir am Abend des 25. Mai wissen. Bis dahin kann sich ja noch viel ändern.

Written by Sivic

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