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Ein Jahr Ibiza – Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt präsentieren erste Ergebnisse

BUNDESKRIMINALAMT: IBIZA-VIDEO SICHERGESTELLT

Nach Sicherstellung des gesamten Ibiza-Videos, veröffentlicht das Bundeskriminalamt  im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien mehrere Fahndungsfotos der falschen Oligarchen-Nichte, die sich als Alyona Makrova ausgab und ersucht die Bevölkerung um Hinweise. Auch gaben die Behörden bekannt, dass das Videomaterial nicht sieben sondern mehr als zwölf Stunden Bewegtfilm umfasse und zudem acht Stunden an Audiodaten konfisziert wurden.
Näheres dazu und zu der ersten Bilanz der Soko-Tape (Soko Ibiza), finden Sie in der folgenden Presseaussendung:

1 JAHR SONDERKOMMISSION:
FAHNDUNGSFOTOS VERÖFFENTLICHT

Wien (OTS) – Vor einem Jahr hat die Soko Tape die Ermittlungen zur Aufklärung etwaiger strafrechtlicher Handlungen im Zusammenhang mit dem sogenannten „Ibiza-Video“ aufgenommen, wobei sämtliche Ermittlungsverfahren über Auftrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sowie der Staatsanwaltschaft Wien geführt werden.

Die Ermittlungen wurden dabei in zwei Bereiche unterteilt: einerseits die Aufklärung der Hintergründe zur Entstehung des „Ibiza-Videos“ und andererseits die Überprüfung der im Video getätigten Aussagen auf strafbare Hintergründe. Im Rahmen der Ermittlungen sowie bei der Umsetzung von Maßnahmen im Auftrag der jeweiligen Staatsanwaltschaften wird je nach Bedarf auf weitere Fachexperten des Bundeskriminalamtes, der Landeskriminalämter und anderer Organisationseinheiten des Bundesministeriums für Inneres (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung sowie Direktion für Spezialeinheiten) zurückgegriffen.

ZWISCHENBILANZ DER ERMITTLUNGEN

Insgesamt werden derzeit über 40 Ermittlungsverfahren im Auftrag der beiden Staatsanwaltschaften durch die Ermittler der Soko Tape abgearbeitet. Es wurden kriminalpolizeiliche Maßnahmen wegen des Verdachts auf 31 unterschiedliche Delikte gesetzt. In den letzten 365 Tagen wurden 139 Anlassberichte über die Zwischenergebnisse erfasst, 55 Hausdurchsuchungen, zehn freiwillige Nachschauen und 259 förmliche Vernehmungen geführt. Fünf Festnahmeanordnungen sowie 13 Rechtshilfeersuchen wurden umgesetzt. Bis dato konnten bei den Ermittlungen 34 Terrabyte an Daten sichergestellt werden.

Im Zuge der Ermittlungen gelang es unter anderem sowohl das sogenannte „Ibiza-Video“ (in der Länge von 12 Stunden, 32 Minuten, 38 Sekunden) als auch Equipment und Audiodaten (in der Länge von 8 Stunden, 14 Minuten, 3 Sekunden) sicherzustellen. Darauf aufbauend veröffentlicht das Bundeskriminalamt über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien mehrere Lichtbilder zur Ausforschung der unbekannten Täterin mit dem Aliasnamen Alyona MAKAROVA. Aus kriminalpolizeilicher Sicht erhofft man sich dadurch nähere Erkenntnisse zu den Hintergründen betreffend die Herstellung und der Vorbereitung des „Ibiza-Videos“.

Hinweise werden jederzeit im Bundeskriminalamt per E-Mail oder telefonisch entgegengenommen (bundeskriminalamt@bmi.gv.at oder +43 (0) 1/24836-985025.)

Fahndungsfotos sind auf der Homepage des Bundeskriminalamtes unter www.bundeskriminalamt.at zu finden.

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Written by Sivic

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