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186, ON THE GRID, Rosa Tupfer in der Annenstrasse!

Willkommen zur 186. Ausgabe von „ON THE GRID“.

Scherz beiseite, aber wie bereits angekündigt, mache ich nun mit dieser neuen Serie Ernst.

Einerseits gibt es eine Langversion und einen Hotshot (Kurzfassung), sage aber bewusst, dass die Hotshots nicht immer gemacht werden, dies hat mit der Videolänge zu tun und bei 5-6 Min Videomaterial macht das dann auch nicht immer Sinn.

Die Annenstrasse wird rosa:

Ich weiß, pink heißt das, aber ich bin ja bekannt dafür, immer wieder dem Zeitgeist zu agieren und das will ich auch hier einmal machen und das österreichische „rosa“ mehr betonen (wenns halt Sinn macht).
Die Einladung in die Annenstraße zu kommen, bekam ich schon länger, tags zuvor war ich ja bei Jakob Zurl’s Vortrag „Atemlos, bei dem er über seine Radlfahrt durch das Himalaya Gebirge erzählte gegenüber im Annenhofkino, der Tag darauf, war dann weniger anstrengend, denn zum Aufstieg nutzen die NEOS mit Helium gefüllte Ballone.
Das Glück begünstigt ja bekanntlich nicht nur die Mutigen, sondern auch die Klugen, auch wenn so ein roter Verteidigungsminster heißt.

 Bild: Von außen schauts ja eher Retro aus.

Die steirischen „Pinken“ galten in der Vergangenheit ja eher ein bisserl blass und noch nicht wirklich ins politische Geschehen integriert, ob Sie das auch so wollen weiß ich nicht, dass Sie sich in der Etablierungsphase befinden, ist seit 22. Jänner klar. Denn da hat nämlich Matthias Strolz die „NEOSPHÄRE“ in der Grazer Annenstraße nicht nur eröffnet, sondern die Marschrichtung vorgegeben, auch wenn er vom „wachsen“ gesprochen hat.
Auf dem ersten Blick schaut das Lokal von Außen wie auch Innen nicht sehr modern aus, fast eher mehr gepimpt, als „neu“ doch möchte ich eher gnädig sein, die NEOS haben mit einem Minimalbudget etwas geschaffen, wo die Piraten seit 2 Jahren herum hadern, weil Sie sich nicht darauf einigen können, ob Sie jetzt ein richtiges Büro haben wollen, oder eben nicht…

Video 1: Matthias Strolz eröffnet die NEOSphäre…

Letztere sitzen ja bekanntlich in Graz im Rathaus, die NEOS zwar im Parlament, aber ich habe ja schon öfters davon gesprochen, dass die finanzielle Gebahrung der Landesgruppe eher dürftig ist, was auch an den nur bedingt zur Verfügung  stehenden Mitteln die die Bundespartei in den Ländern ausgeben darf, liegt.


 Bild 1:Matthias Strolz (NEOS Gründer und Parteichefs) gibt die Stoßrichtung an, mit Landessprecher Uwe Trummer

Bei knapp 100 anwesenden Gästen und wohl eben so vielen Luftballonen, wurde es in der neuen Zentrale ganz schön eng, womit auch klar wird, dass das Hauptquartier zukünftiger Wahlkämpfe in der Steiermark, eher für Sitzungen, Gruppentreffen, Büroarbeiten und solche Dinge gedacht ist, als für große Veranstaltungen und Party’s, dafür gibts ja in den anderen Parteizentralen mehr Platz ;), bei den NEOS steht aber anscheinend die Arbeit im Vordergrund.

 Bild 2: Das steirische NEOS-Team rund um Matthias Strolz.

Uwe Trummer, wie auch Matthias Strolz hielten daran fest, dass hier die Ausgangsbasis für neue Aktivitäten der Partei entstehe und dass man künftig völlig neue Wege gehen wolle um auch die Verkrustung in der Steiermark aufzubrechen. Wichtig ist es mit dem Schwung, mit dem die NEOS in den Bund gekommen sind sich auch in den Länder zu etablieren. Der selbsternannte Baumliebhaber Strolz wäre also gute beraten ein paar Lianen an seine Parteikollegen zu verteilen, dann gelingt das Projekt vielleicht eher, wenn man sich Tarzan-Like in die Landtäge befördert.

    Bild 3: Ob Brutus das Messer in die Torte stach, ist geschichtlich nicht überliefert.

Aber zurück zum Abend, im Beisein der Klubchefin des Landesklubs der Grünen, Sabine Jungwirth wurde nicht nur Scherze gerissen und gefeiert, sondern auch gestalterische Dinge angesprochen, grundsätzlich gilt ja die Devise „Anpacken“.

Dies wurde dann in „Anschneiden“ umfirmiert und die Rede von Strolz sorgte generell für viel Gelächter, aber die Themen Schulautonomie, Gemeindefusionen, der NEOS Jahresbericht GlasNEOSt und die anderen Hauptthemen der letzten zwei Jahre, waren immer wieder Gegenstand von Reden und Tischgesprächen.

Für einen Lacher sorgte auch der Kommentar, ob Armin Wolf gewisse Präferenzen für eine Partei hätte, worauf die Antwort kam: „Armin Wolf ist eine eigene Partei, die nicht kandidiert!“

 Bild 4: Auch ob es wirklich 99 Luftballons waren, ist nicht bekannt.

Summa Summarum, ein lustiger Abend mit viel Schmäh, guten Kuchen und viel Blitzlichtgewitter und sehr schönen weiblichen Knospen auf einem Bukett von rosa Rosen…

Ob es den Rosernen gelingt die Amtstuben durchzulüften, wird man bei der Generalprobe am 22. März sehen, denn dann stehen die Gemeinderatswahlen in der Steiermark an, zu denen die „Rosa-Welle“ zum aktuellen Zeitpunkt, in 19 Gemeinden antreten will.

Video 2: Wen es mal wieder zu lange dauert, hier der „HOTSHOT“.

Written by Sivic

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