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177, Ich bin zurück!

Hallo zum 177. Beitrag meines Blogs!

Nochmals alles Gute zum neuen Jahr und ja es ist sogar schon der 7. Jänner, siehst sehe gerade das mein Jungbauernkalender noch gar nicht aufs neue Jahr geschalten wurde. Moment bitte …

So, mit hübschen Frauen über meinem Bildschirm wird sich’s die nächsten 12 Monate noch besser schreiben.

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Video 1: Flo Mega ist zurück :)!

Bezüglich dem Titel des Artikel, es gibt manche Menschen, die wissen dass ich gerne mal den Namen von Filmen, oder Liedern verwende um meine Emails und Emotionen zu kennzeichnen, oder zu beschreiben.

Zurück bin ich auf jeden Fall, war ich am Mittwoch zurück in Triest angekommen, bin ich seit Sa. zurück in Graz.

Und da wie dort, wurde ich warm empfangen, auch wenn die Bora alles andere als warm war, mich jedoch nur am 31. ärgerte und beim ersten Windhauch meine Sonnenbrille 100m weiter transportierte.

Die meisten können sich ja denken was ich in Triest gemacht habe, immerhin bin ich dort „beruflich“ daheim, obwohl der Begriff „berufen“ eher den Tatsachen entspricht.

Nach Besprechungen in der Zentrale verbrachte ich auch dort den Wechsel ins neue Jahr im Versammlungsraum des Movimento Trieste Libera, in dem ich mit anderen Mitgliedern den Jahresausklang feierte. Eigentlich zu dumm, dass ich nicht mal für eine halbe Stunde raus gegangen bin, das Feuerwerk und die Show am Piazza Grande (eine Gehminute entfernt), soll beeindruckend gewesen sein. Dafür war die Stimmung bei uns so ausgelassen. dass ich eben nicht einmal das Bedürfnis hatte hinausgehen zu müssen.

Bild 1: Buntes Treiben am Piazza Grande.

Danach zog es mich in die mir zur Verfügung gestellte Wohnung, dummerweise dachte ich nicht daran die Heizung einzuschalten und schlief bei angenehmen 12-13 Grad Celsius und in meiner Bomberjacke, ins neue Jahr hinein. Nicht zu vergessen, war doch der konsumierte Schnaps immerhin auch Wärme spendend.


Rat mal wer zum essen kommt?

Ganz so melodramatisch war es dann nicht, aber damit die Mitglieder wissen was in Österreich passiert, hielten wir die Delegierten (Gianni Kriscak und Claudio Schiesl, also ich) der Trieste Libera eine Sprechstunde in den Versammlungsräumlichkeiten der Organisation ab.

Und zu meinem Erstaunen waren fast 40 Personen gekommen, die Neugierde war sehr groß. Was mich noch mehr verwundert hatte, war dass wir dies mit nur einem Tag Vorankündigung geschafft hatten.

Ich war so erstaunt dass ich meinem Kollegen fragte, ob noch eine andere Veranstaltung im Versammlungsraum stattfindet, dies verneinte er und meinte lapidar „Die sind nur wegen Dir da!“.

So ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich nun seriös sein müsse, aber gut für mein seriöses Auftreten bin ich ja bekannt ;).

Bild 2: Da war noch nicht einmal die Hälfte der Leute auf ihren Plätzen.

Die Leute zeigten großes Interesse an unserem Jahresbericht und wollten wissen was in Österreich passiert, immerhin war ja der „Markteinstieg“ – wenn man die Pressekonferenz im September so bezeichnen will – gelungen.

Wir berichteten daher über die Vorbereitungen der Pressekonferenz, den ersten Auftritt beim Barcamp und über die Teilnahme bei der Brenner-Demonstration im vergangenen Oktober, welche von der Süd-Tiroler-Freiheit veranstaltet wurde. Die letzten Gespräche in Wien, waren natürlich auch ein Thema, aber dazu kann ich mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht näher äußern.

Aufgrund der Menge an Leuten und dem dadurch bedingten anderen Vorgehen, wurde aus der geplanten Sprechstunde ein Vortrag mit Diskussion, wobei wir auch Zwischenfragen zuließen. Die zwei veranschlagten Stunden hatten wir zwar überzogen, aber die 15 Minuten die wir überzogen, waren mehr als nur vertretbar.

Memo an mich selbst; wenn mich das nächste Mal die Technik fragt, ob ich den Beamer brauche, werde ich das Angebot nicht ablehnen.

So, genug von meinen Erlebnissen, ich werde mich noch in einem späteren Artikel mit dem Thema tiefer auseinander setzen.

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Apropos überrascht, wie jeder weiß ist ja Fasching und anders kann ich mir daher gewisse Dinge nicht erklären.

Nämlich folgendes, die ÖVP hat in Niederösterreich ein Wahlrecht geschaffen, dass es Personen erlaubt mit vorgedruckten Wahlzetteln die Ihnen die jeweiligen Parteimitglieder oder Kandidaten in die Hand drücken, zur Wahl zu gehen um sich so das Kreuzerl am „amtlichen“ Wahlzettel zu ersparen.

Ich glaube die Forderung der FPÖ, Wahlen in Österreich durch die OSZE beobachten zu lassen, wird mir von Tag zu Tag sympathischer.
Aber bitte, Niederösterreich erlaubt ja auch die Wahl am „Zweitwohnsitz“, daher wohnen laut der ORF Satiresendung „Wir Staatskünstler“ im Haus eines ÖVP Funktionärs in Laa an der Theya neuerdings 13 Personen und beim SPÖ Vize-Bürgermeister und seinem Sohn 19 Wahlberechtigte.

Mhm, ein Schelm wer böses denkt dabei!?!

Aber Bitte, ich darf auch einmal etwas positives über die ÖVP sagen, immerhin gilt bei den Gemeinderatswahlen im Land des Großen Landesvaters Erwin Pröll der Grundsatz „Name vor Partei“, hört, hört. Das bedeutet dass die Niederösterreicher das Stimmensplitting erlauben, somit kann man beispielsweise einen blauen Gemeinderat und gleichzeitig die SPÖ wählen.
Ob das den Wahlaufsichtsbehörden gefällt, sei einmal dahingestellt, aber bitte wir sind ja eine demokratische Republik, „hüstel“.

Und natürlich darf Außenminister Kurz dies nun auch fordern, ja unsere Großparteien müssen sich gerade neu definieren, in Zukunft werden Parteien vielleicht als „Wissenscluster“ firmieren, die einzelnen Abgeordneten Ressourcen und Fähigkeiten zu Verfügung stellen, die Sie sonst nicht hätten, „hüstel²“.

Who know’s, wie es weitergeht?

Aber weil ja Fasching ist und heuer ein Wahljahr mit relativ vielen Urnengängen ist, noch einen Gruß vom Wiener Bürgermeister, wenn der nach dem Plakat wirklich noch einmal gewählt wird, dann weiß ich noch nicht was ich tue. Aber wahrscheinlich trink ich dann nochmal einen Ferdinanden Brander Stiefel. Aber ok, das müsst ihr nicht wissen was das ist, der Begriff „graußig“ ist hierbei eine Untertreibung, jeder Fux besagter Studentenverbindung, weiß Lieder darüber zu singen und ich war nie Fux bei Ihnen, kam aber trotzdem zum Handkuss.

Bild 3: Backe, backe Kuchen, der Bürgermeister hat gerufen. 

Wenn ich der Häupl wäre, ich würde meinen Marketingleiter raus schmeißen und sicherheitshalber schon einen Vertrag, für nach der Wahl unterschreiben.

In diesem Sinne frohes neues Jahr und möge mir die Druckerschwärze auch heuer nicht ausgehen.

Written by Sivic

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