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109, Verhandelt wird später, jetzt werden Tatsachen geschaffen.

Die Messerschmitt BF 109, war einer der wohl härtesten Gegner den man sich in einem alliierten Cockpit hätte wünschen können, diese Maschine beherrschte am Anfang des zweiten Weltkrieg die Himmel, bis Mustang und Thunderbolt ihr den Rang abliefen und der deutsche Standardjäger zur Zielscheibe denn zum Jäger wurde. Doch bis heute hat die BF 109 den Ruf eines der gefürchtetsten Jagdflugzeuge des 2. Weltkriegs zu sein. Diesen hat sie sich in zahlreichen Nahkämpfen redlich verdient und über 33.000 produzierte Exemplare beweisen den Erfolg des Musters.

Willkommen zur 109. Ausgabe von Sivics Blog, welche zur Abwechslung wieder einmal einen Rundblick um die Welt und in die heimische Innenpolitik gewährt, denn es hat sich sehr viel auf dieser Erde getan.

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Die Jihadisten bauen ja gerade ihr Kalifat in Syrien und dem Irak auf (auch eine Form der arabischen Wiedervereinigung). Um nun den Leuten vor Ort auch das  Gefühl zu geben in einem geordneten Staat zu leben, kümmert sich die neu eingeführte staatlich kontrollierte Presse mit der passenden Propaganda darum diesen Eindruck entstehen zu lassen.
Ein auch auf Deutsch übersetztes sieben seitiges Magazin zeigt auf, welche Errungenschaften unter anderem die deutschen Jihadisten aus der westlichen Welt mitbringen, nämlich den Verbraucherschutz.

Bild 3: FB warnt vor „gefährlichen“ Inhalten

Beim Versuch den Link zu diesem Magazin via Facebook zu posten, kam es übrigens zu einer Sicherheitskontrolle. Es ist ja nichts neues das FB sehr wohl auch zensiert und oder Inhalte kontrolliert. Ich wollte dies aber jeden nochmals vor Augen führen, nicht dass sich jemand wundert, wenn er sich selbst einmal authentifizieren muss.

Übrigens zur militärischen Vorsorge hat der Irak gerade frisch per Flugpost ein paar gute alte SU-25 Schlachtflugzeuge bekommen.
Dies sind Bodenkampfflugzeuge die sich äußerst gut zur Bekämpfung weicher ungepanzerter Ziele und Panzer eigenen. Grund für den Kauf war wohl, dass man noch einige Piloten übrig hatte, die damit umgehen können, ob die dann auch fliegen wollen, ist eine andere Frage, immerhin haben die zuletzt unter Saddam Hussein ein solches Flugzeug von innen gesehen.
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Zurück zu weniger brutalen Themen:

Das wichtigste innenpolitische Thema zuerst:

Lange wurde über Dich diskutiert und gestritten, man wollte keine Strafe an die EU wegen Dir zahlen und deswegen wurdest Du bei uns als einem der letzten Länder eingeführt. 
Seit Heute Null Uhr bist Du jedoch vorerst Geschichte, mache es gut Vorratsdatenspeicherung! Für mich wird sich aber wohl nichts ändern.

Und wenn wir schon bei gesellschaftlichen Veränderungen sind.
Im heiligen Land Tirol erstürmt die Tiroler SPÖ den nächsten Berg auf den Weg zurück in die politische Wahrnehmung.
Die Vertreter der Bergarbeiterschaft wollen Canabis legalisieren, eigentlich eine gute Idee, ich frage mich nur ob dies dem Abstieg noch verhindern wird, das Problem bei solchen Schwenks liegt nämlich in der grundsätzlichen Weigerung insgesamt etwas innerhalb der Partei zu verändern und somit mit einem Aufreger-Thema zu punkten und für Furore zu sorgen.
Solange aber in den Strukturen der eigenen Partei die wirklichen Mängel verborgen sind, kommen solche medialen Aufschreie wie die letzten Rufe eines Ertrinkenden rüber und bleiben Eintagsfliegen.
Nur eine ordentliche Kampagne mit einer richtigen Auseinandersetzung auf progressiven Niveau kann hier zum Durchbruch verhelfen. Wenn man es aber schlecht macht, klaut einem die Konkurrenz die Idee und man geht unter wie die Wiener ÖVP mit dem 24h Betrieb der U-Bahn am Wochenende, wofür letztendlich die SPÖ die Lorbeeren kassierte.

Ach ja nochmals zurück zur Überwachung der kleinen Leute. Wie der Standard berichtet verklagt die OÖ-Sparkasse einen Google+ User auf Unterlassung, da dieser auf einen kritischen Bericht verlinkt hatte und einen „kritischen Kommentar“ im Link platzierte, auf 18.900 Euro Schadensersatz.
Hier übrigens der Link zu Backtofairness, weswegen nun der Benutzer Probleme hat.
Interessant ist die Sache übrigens schon, denn wie im Standard-Artikel angesprochen, wäre das Urteil ein Präzedenzfall an dem sich in Zukunft Gerichte orientieren würden, hier wären Konsequenzen für Blogger durchaus gegeben.
Stellt sich schlussendlich die Frage falls es nötig wird, wo der Geklagte im Falle einer Verurteilung den Kredit dafür wohl aufnehmen soll?
Na ja, bei dieser Art der Kundenbeschaffung, braucht man sich nicht wundern warum die Leute den Banken immer weniger trauen.

Zum Schluss noch ein kleiner Blick nach Sarajevo.

Der kleine und öffentlich wenig bedeutende Verein, Schwarz-Gelbe-Allianz 
(Abgeleitete Aussage aus einer Kritik eines ehemaligen Funktionärs bezüglich meines letzten Artikels.), war am vorigen Wochenende bei den Gedenkfeierlichkeiten zugegen. Darüber berichtete sogar The Guardian auf seiner Webside, während Frau Föderl Schmidt vom Standard, in diesem Zusammenhang wohl noch nie ins eigene Archiv geschaut hat, sonst wäre ihr aufgefallen dass die vier schwarz-gelb gekleideten Herren, plus einer Dame von der SGA waren. Übrigens auch der ORF zeigte die Monarchisten in seinen Seitenblicken am Sonntag, die Güte Sie extra zu erwähnen hatten die Redaktionsleiter am hohen Königlberg jedoch nicht.

Daher nun die folgende Klarstellung:

An solchen Textpassagen wie im Standard, sieht man wie ignorant manche Journalisten / Redaktionen im Bezug auf bestimmte Themen sind.
Man erkennt eben auch das Problem, dass die Medien politische Meinungen als öffentliche Meinungen verkaufen und transportieren. Sie nehmen damit eine entscheidende meinungsbildende Stellung ein. Ich nehme mich da gar  nicht aus, ich vertrete aber eben andere Meinungen und tue sie auch kund.

Dies führte im Übrigen beim vorletzten Artikel (107, Das Erzhaus wünscht es) zu positiven wie auch etwas kritischeren Kommentaren. Ich erhielt auch stürmische Anrufe, daraufhin habe ich den Beitrag editiert, weil ich mich unter anderem auch verzählt hatte und einiges noch auszubessern war.
Die Kommentare beweisen aber auch dass es Leute gibt, die meine Beiträge lesen und dies freut mich besonders.

Jedoch weise ich auch darauf eindringlich hin, dass wenn ich Namen nenne, egal ob ich diesbezüglich jemanden davor gefragt habe oder nicht, immer darauf achte dass es sich um der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten handelt.
Und egal wie man die Regelung um die Persönlichkeit öffentlichen Interesses auslegt und interpretiert ist natürlich strittig. Fakt ist allerdings, dass das  Zentrale Vereins Register eine öffentlich einsehbare Quelle ist, daher ist es auch legitim Auszüge daraus zu zitieren und Namen die dort aufliegen, oder auch lagen zu nennen.

Gez. Sivic
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Written by Sivic

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