FFG(X) – New Ships for the Navy

Die US-Marine hat am 16. Februar die „Shortlist“ der Ausschreibung für ihr neues Fregattenprojekt (FFG(X))  präsentiert, damit macht die Trump Administration ihre Ankündigung wahr die Navy aufzurüsten. 

Seit dem Wettrüsten des Kalten Krieges, gab es nicht mehr so viele Schiffsegnungen wie in den letzten Jahren. Allein 2017 stellten China, Japan, Großbritannien, den USA, China vier Flugzeug- und Helikopterträger in den Dienst oder ließen die Schiffe zu Wasser.

Nun geht es um die Arbeitspferde einer Flotte (Workhorses), Fregatten die in der amerikanischen Flotte Geleitschutzoperationen decken sollen und die sogenannten Littoral Combat Ships (LCS = Fregatten für küstennahe Gefechte) ergänzen sollen.
Die Ausschreibung hat einen Wert von 950 Millionen Dollar pro Schiff, 20 Einheiten sollen gebaut werden, somit investiert die US-Marine knapp 20 Milliarden Dollar in ihre neuen Geleitschutz.


Video: Defense Web TV präsentiert die fünf Finalisten für die FFG(X) Abschreibung.

Auf der Mitte Februar veröffentlichten Auswahlliste finden sich neben einheimischen Firmen wie Lockheed MartinHuntington Ingalls Industries und General Dynamics welche den Entwurf der spanischen Navantia Werft zur Álvaro de Bazán-Klasse eingereicht haben, der auch bei der australischen Marine als Hobart Klasse fährt, nehmen ebenfalls die amerikanische Tochtergesellschaft der australischen Austal USA als auch die triestinische Fincantieri Schiffswerft, die mit dem französich-italienischen FREMM Mehrzweck-Design am Wettbewerb teil.

Wer am Ende das Rennen für die neue Fregatte der Navy macht bleibt offen, üblicherweise geht es hier neben Kosten auch um Arbeitsplätze in den Regionen/Bundesstaaten, somit wird politische Lobbyingarbeit einmal mehr in Washington darüber entscheiden welche Schiffs-Klasse unter amerikanischer Flagge zukünftig US-Außenpolitik vor fremden Küsten betreiben darf.

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