342, Rücktritt – Peter Pilz verlässt den Nationalrat!

Nachdem gestern Vorwürfe gegen LISTE PILZ Chef Peter Pilz wegen sexueller Belästigung bekannt wurden, nahm dieser heute dazu im Cafe Landtmann Stellung.

Pilz sprach im ersten Fall von einer ehemaligen Mitarbeiterin des Grünen Parlamentsclubs in dem besagte Dame ihn „erpresst“ haben soll und von der Führungsebene seiner ehemaligen Partei teilweise gedeckt wurde.
In einer eilig einberufenen Pressekonferenz versuchte Peter Pilz, nun aufzuklären worauf sich die Vorwürfe berufen und was an ihnen dran ist.

Pilz soll die ehemalige parlamentarische Mitarbeiterin in „40“ dokumentierten Fällen belästigt haben. Er bestätigte, dass bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft eine Beschwerde gegen seine Person aufliege, diese wurden laut Pilz an den Arbeitgeber weitergeleitet.


VIDEO: Es ist noch nicht so lange her, dass wir Peter Pilz interviewt haben.

2015 habe es einen „Arbeitskonflikt“ mit dieser Mitarbeiterin gegeben, diese habe gute Arbeit geleistet und wollte eine Beförderung, für die sie aber noch keine ausreichende Qualifikation gehabt hätte.
Sie hätte daraufhin mit Arbeitsverweigerung gedroht und er habe sie, unter Einschaltung seines Anwaltes, auf die arbeitsrechtlichen Konsequenzen hingewiesen, die ein solches Vorgehen mit sich bringen würde.
Kurz darauf wäre die Beschwerde bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft eingegangen.
Laut Pilz handelt es bei dieser Sache anscheinend um ein „Manöver“ seiner Altpartei, in wie fern das konkret nun stimmt, bleibt offen, die ehemalige Bundesprecherin der Grünen, Eva Glawischnig dementierte die Intrigenvorwürfe zugleich.

Im zweiten, heute durch Florian Klenk (FALTER) bekannt gewordenen Fall handelte es sich anscheinend um einen Vorfall beim Europaforum Alpbach im Jahre 2013, an den sich Peter Pilz laut eigener Aussage nicht erinnern kann.
Konkret soll er sich im bedrunkenen Zustand bei einer Diskussionsrunde am Forum Alpbach an einer ÖVP Funktionärin vergriffen und diese mehrfach unsittlich betascht haben.

Pilz sprach davon dass er nach dem Gespräch mit Klenk, die „Unverzeihlichkeit“ dieses Vorfalles für sich erkannt habe und dieser mit seinen hohen moralischen Ansprüchen nicht vereinbar ist, weshalb er nun die Konsequenzen daraus zieht zurücktritt.

BIS BALD:

EUER SIVIC!

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